Gehäusebau

Wir bauen nach Kundenspezifikationen Gehäuse und Strukturen aus EMS-Material. Hier abgebildet mit Alu-Strangguss-Profilen. Genauso sind aber auch Nietungen und Verschweißungen möglich.




Bei besonders hohen Anforderungen an die Abschirmung wird innen zusätzlich noch hf-dicht verlötete Kupferfolie aufgebracht.
Prototypen

Prototyp 1

Gehäuse 1

Einschubgehäuse, bestehend aus Seitenwänden, Boden und Deckel;

Abmessungen: 460 x 345 x 370 mm. Aufgebaut aus Einzelplatten, verbunden durch Alu-Strangguss-Profile.
Wandstärke EMS: 16 mm.

In dieses Einschubgehäuse wurden zwei Linearverstärker eingeschraubt, die selbst U-förmige Trägerprofile besitzen. Dadurch entstand ein allseits geschlossenes, aber nicht HF-dichtes Gehäuse.
Die Linearverstärker wurden vorher im Vergleich in verschraubten Alugehäusen (Standardbauweise, Wandstärke 1 mm) gemessen.

Prototyp 2

Gehäuse 2

Allseits geschlossenes Gehäuse, aufgebaut aus Einzelplatten, verbunden durch Alu-Strangguss-Profile.
Wandstärke EMS: 16 mm. Abmessungen: 485 x 225 x 425 mm.
In das Gehäuse wurden Bedienelemente, Buchsen und Anzeige-LEDs eingebracht. Diese Elemente wurden soweit wie möglich zusätzlich geschirmt.

Prototyp 3

Würfel bis auf Deckel allseitig verschweißt. Für Deckel 45°-Phase, Deckel ebenfalls mit 45° angeschrägt. Diese Verbindungskante wurde mit einer HF-Dichtung versehen. Mittig im Deckel befindet sich eine "N" auf "SMA" Flanschbuchse. An dieser Buchse wurde eine breitbandige Messantenne angeschraubt. Der Deckel wurde dann fest auf das Gehäuse montiert.

Anwender

Ariane Space Cone

Gehäuse 1

Prototyp des Nasenkonus für die Ariane-5-Rakete

Weitere Anwendungen in der Raumfahrttechnik befinden sich im Planungsstadium, z.B. komplette Gehäuse für Satelliten.