Refent Audio Wandler hier zum Test

Ich habe ja für die Firma Refent Audio einen DA-Wandler entwickelt. Nun war das erste Serienmodell hier zum Abnahmetest:

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Wie man sieht, besteht der Wandler aus zwei Gehäusen. Im unteren Gehäuse befinden sich die Akkus und Ladegeräte. Die Akkus liefern in insgesamt 8 Sätzen alle benötigten Betriebsspannungen. Der Anwender kann auswählen, ob automatisch geladen wird, sofern ein Akkusatz leer ist, ob die Ladegeräte abgeschaltet sind oder ob nur geladen wird. Selbstverständlich ist während dem Laden normaler Betrieb möglich. Die Akkus werden überwacht, damit keine Tiefentladung stattfinden kann.

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Hier sieht man das Batterieteil. Der Bereich auf der rechten Seite, welcher die Tasten und die Schaltlogik enthält, ist normalerweise mit einer Kupferplatte abgedeckt.

Der Wandlerteil selbst ist darauf ausgelegt, so störungsarm wie möglich zu sein. Hierzu sind alle Baugruppen gekapselt untergebracht: Digitale Eingänge (SPDI/F, AES/EBU und I²S mit einstellbarer Version); USB und LAN Eingänge(Diese werden, wenn sie nicht angewählt sind komplett abgeschaltet); Die 5 Präzisionsquarzöfen befinden sich in einer ölgekühlten Kammer um größtmögliche Temperaturstabilität zu erhalten; Der SD-Drive; die Wandlersektion, die ebenfalls ölgekühlt ist.

Sämtliche Versorgungs- und Steuerleitungen werden über HF-Durchführungskondensatoren geführt um Störungen an dieser Stelle zu vermeiden.

Die Wandstärken betragen durchgehend 2 cm. Die Gehäuse sind aus dem Vollen gefräst. Das hier abgebildete Model ist noch zusätzlich komplett vergoldet.

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Zur Unterdrückung des chemischen Rauschens der Akkus wird im Wandler selbst jede Spannung nochmals gefiltert und stabilisiert. Die Gesamtkapazität beträgt ca. 500.000µF

Verbunden werden Wandler und Batterieteil mit sehr aufwändigen Kabeln. Das größere ist für die Stromversorgung, das kleinere für die Schaltlogik

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Als Besonderheit gibt es einen eingebauten SD-Drive. Mit diesem können auf Standard-SD gespeicherte Musikstücke mit einer Auflösung bis zu 192kHz und 24 Bit wiedergegeben werden. Um Störstrahlungen zu verhindern kann der SD Drive mit einer Abdeckung abgedeckt werden. Auch diese Elektronik kann abgeschaltet werden.

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Der SD-Drive läßt sich über 5 Tasten so einfach wie ein CD-Player bedienen. Nur kann man aufgrund der höhren Speicherkapazität noch zusätzlich zwischen einzelnen Ordnern wählen.

Die Gehäuse sind jeweils 20 cm hoch (inklusive Füsse) 50 cm breit und 60 cm tief.

Systemgewicht 160 kg.

Rein klanglich finde ich, daß sich der Aufwand gelohnt hat.

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Hier noch die Rückansicht des Gerätes.

Möglichen Kunden rate ich für die entsprechende Hardware zum Ausladen und Aufbau zu sorgen:

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